Aktuelles

Konrad Beikircher mit "Figaros Flehn und Flattern"

am 14. Juni um 20.00 Uhr im Düsseldorfer Schauspielhaus

Anlässlich der 10. Verleihung des Straelener Übersetzerpreises 2013 der Kunststiftung NRW in Kooperation mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen im Rahmen der 3. Düsseldorfer Literaturtage.

Wolfgang Schlüter im Europäischen Übersetzer-Kollegium

Weiter mit Wordsworth

Vor einem Jahr erschien in Wolfgang Schlüters Übersetzung I Wandered Lonely as a Cloud -  die erste Auswahl der Balladen, Sonette und Versepen des großen englischen Romantikers überhaupt in Deutschland.

Fuad Rifka in München

Gedenkveranstaltung im Lyrik Kabinett am 15. Mai, 20.00 Uhr

Das Lyrik Kabinett München, Amalienstraße 83 a lädt am 15. Mai um 20.00 Uhr zu einem Abend für Fuad Rifka ein. 

Wordsworth in Tübingen

Übersetzer-Matinée im Hölderlinturm am 13. Mai 2012, 11.00 Uhr

Wolfgang Schlüter wird die von ihm herausgegebene und übersetzte Auswahl von Balladen, Sonetten und Versepen »I Wandered Lonely As A Cloud« des englischen Romantikers William Wordsworth vorstellen.

Presse

zu William Wordsworth: I wandered lonely as a cloud

Jürgen Brôcan in der Messe-Beilage der Neuen Zürcher Zeitung vom 8. Oktober 2011 unter dem Titel

Gespräche mit dem Geist des Ortes

Gedichte von William Wordsworth erstmals in deutscher Übertragung

[...] In Grossbritannien zählt William Wordsworth mittlerweile zu den bedeutendsten Dichtern seiner Zeit, im deutschsprachigen Raum ist sein Werk in Übersetzungen jedoch fast inexistent, auch das «Präludium», das Hermann Fischer 1974 übersetzt hatte, ist längst vom Markt verschwunden. Nun hat Wolfgang Schlüter dieses Versäumnis mit einer wunderschön gestalteten zweisprachigen Ausgabe in der Reihe der Straelener Manuskripte wettgemacht. Sie bietet Balladen, Sonette und Versepen, von Schlüter mit kundigem Gespür aus einem Korpus ausgewählt, das in neueren Editionen rund eintausend zweispaltig bedruckte Seiten umfasst; die Texte sind kommentiert und um ein dank präziser Knappheit zur Einführung bestens geeignetes Nachwort ergänzt.

Agil und störrisch

Wenn Schlüter übersetzt, sind Idiosynkrasien zu erwarten. Nicht zum Schaden des Textes, wie sich an dieser Übersetzung zeigt, sondern zur Bereicherung sprachlichen Ausdrucks und zum intellektuellen Genuss. Schlüters flexible Handhabung des Blankverses treibt jegliche Monotonie aus, die Balance zwischen altertümlichem Ausdruck und modernem Konversationston findet sich, wenn auch in anderer Gewichtung, im Originaltext wieder. So entspricht beispielsweise die Schreibung von «Gebürg» oder «Hülfe» dem englischen «burthen», so finden sich harte Elisionen wie «pray'rs» in dem Wort «durcheinand'geworfen» gespiegelt. Die Forderung nach Wirkungsäquivalenz ist schwerlich umzusetzen - welche Entsprechungen gäbe es in der Gegenwartssprache? -, deshalb ist Schlüters Gratwanderung zwischen agilem und störrischem Klang zweifellos eine exzellente Entscheidung.